Unsere Reiterstaffel
Rosenmontag 2010
Die Reiterstaffel startete in einen schneereichen, aber zum Zugbeginn sonnigen Rosenmontagszug, der einfach begeisterte. Erstmals führte die Reiterstaffel den Zug an.
2009
Die Reiterstaffel ist auf 9 Pferde "angewachsen". Dies erforderte einen neuen Bagagewagen, um die ganzen "Kamelle" für Rosenmontag unterzubringen.
Warum soll man sich nicht selbst "auf die Schippe" nehmen? Unter dem kreisenden Motto "wat maache mir mit dem Päd?" wurde eine Gulaschkanone gebaut, die mehrere Vorratsfächer enthält.
Der technische Leiter Wolfgang Preußer und seine Karin sorgten dafür, dass die Wagenbauer immer wieder zu Kräften kamen.
Rosenmontag 2008
Mittlerweile haben alle Reiter ihr „kleines Reiterabzeichen“ gemacht, die Reitstunden finden längst ohne Longe statt und Figurenreiten ist kein Problem mehr. Die wöchentlichen gemeinsamen Reitstunden haben aus der „Reiterstaffel“ eine fröhliche und vor Ideen sprudelnde Gemeinschaft gemacht.
Rosenmontag 2006
Endlich war es soweit. Durch begeisterte Menschenmengen bahnten sich die Reiter ihren Weg und verteilten alle Süßigkeiten. Wie festgeschraubt saßen die Reiter auf ihren Pferden. Trotzdem, nach gut 3 Stunden im Sattel, fühlten sich alle doch gerädert und es dauerte einige Zeit, bis sich wieder ein normaler Gang einstellte.
Februar 2005
Während der Wartezeit zum Umzug durch die Stadt anlässlich der „Lachenden Fußgängerzone“ wird fröhlich „gesponnen“: im nächsten Jahr ziehen wir als Reiter mit. Man diskutierte, ob man Holz-Steckenpferde basteln soll und wie man dann auf dem Rosenmontagszug das Wurfmaterial unterbringen könnte.
Nach Karneval wurde auf dem „Knubbelabend“ weiter gesponnen und einer der Teilnehmer meinte, es müssten doch schon richtige Pferde sein. Die Sache nahm ihren Lauf. Man sprach mit der Eigentümerin des Reiterhofes „Gut Reuschenberg“ und fand in der Besitzerin Jeanette Eigen eine kompetente Ansprechpartnerin, denn ihre Pferde sind auch im Rosenmontagszug in Köln präsent.
Nach einer ersten Übungsstunde (schon fiel der Erste vom Pferd) begannen dann regelmäßige Reitstunden an der Longe, schließlich wollte man bis zum nächsten Rosenmontagszug mindestens 40 Reitstunden absolvieren und genügend Sicherheit gewinnen. 10 Tage vor dem großen Ereignis fand in der Reithalle eine „Generalprobe“ statt. Keine Probleme gab es für die Pferde mit den Uniformen und den wehenden Federbüschen auf den Helmen, aber die vom Offizier Klaus Schwab in Handarbeit hergestellte eigene Standarte sorgte für Unruhe beim Tier, doch schon bald war auch das überstanden.
Der Standartenoffizier und sein Pferd waren bei der Generalprobe gemeinsam über 100 Jahre alt. Eine anerkennenswerte Leistung (für beide).
Wie führt aber eine Reiterstaffel genügend Wurfmaterial mit im Zug? Schon im November wurde ein PKW-Anhänger umgestaltet, alte Schrankteile wurden verbaut und bemalt, ein Pferd gebastelt und mit einem „mööd Funk“ dekoriert. Nachdem alle Teile zusammen geführt waren, konnte die „Wagentaufe“ statt finden. Und tatsächlich, der gesamte Kamelle-Vorrat der Reiter war trocken und sicher untergebracht. Läufer brachten dann im Zug immer wieder Nachschub an die Pferde.





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